Pfeffersport – Handball

mC- Jugend – 15.02.15 SG Rot.Prenzl.Berg II : SV Pfefferwerk 16:18 (5:9)

Heute waren wir Gast im Velodrom bei Rotation Prenzlauer Berg. Diese Mannschaft hatten wir im Hinspiel noch sehr deutlich geschlagen und mit 26:5 unseren deutlichsten Sieg in der Hinrunde erzielt. Daher war es auch völlig normal, dass wir eher von einem Sieg als von einer Niederlage ausgegangen sind. Mit diesem Selbstverständnis haben wir uns warm gemacht und unsere Teambesprechung geführt. Die ersten Minuten liefen wie geplant, wir standen sehr sicher in der Abwehr und konnten uns daher schnell auf 0:3 absetzen und bis zum 1:5 war auch alles in Ordnung. Wir konnten uns zwar vorne nicht wie gewünscht durch setzen, weil wir immer wieder standen und dann aus dem Stand 1:1 Duelle führen wollten, aber auf unsere Abwehr war Verlass. Die zweite Hälfte der 1. Halbzeit ging dann 4:4 aus, so das wir ein wenig erschrocken mit 5:9 in die Pause gegangen sind. In der Pause haben wir die Fehler angesprochen, dass wir in der Abwehr zu früh und zu weit zur Ballseite, gerade am Kreis, gegangen sind, und uns vorne nicht genug bewegt haben, aber wir haben uns auch bewusst gemacht, dass wir eine gute Mannschaft sind, die hier nur gewinnen kann.

Was dann passierte, hat niemand von uns erwartet und wir alle werden daraus lernen.

Ohne das taktische oder personelle Änderungen beim Gegner sichtbar waren, wurde unser Vorsprung immer kleiner und wir immer ratloser und auch verzweifelter. Unsere Abwehr stand nicht mehr wie gewohnt und vorne war die Hoffnung unser einziges Mittel um zum Torerfolg zu kommen. Wir nahmen sehr früh eine Auszeit, in der wir uns nochmals auf das Spiel, unserem Gegner und äußere Einflüsse einschworen. Im Angriff konnten wir dadurch keine Änderungen erzielen, aber wir fingen an uns zu wehren. Trotzdem stand es 8 Minuten vor Schluss 16:14 für Rotation. Unglaublich, 11:5 in der zweite Halbzeit. Die dann folgenden 8 Minuten sind nur mit einem Satz zu erklären „ das ist Handball“. Wir legten wie aus dem Nichts einen 4:0 Lauf hin, spielten auf einmal „Trotzhandball“ – hinten zu packen und vorne einfach 1:1 gehen und mit aller Kraft abschließen. Das der Gegner in den letzten 2 Minuten in Unterzahl spielte, war kein Nachteil, aber nicht entscheidend.

Was lernen wir aus diesem Spiel? Kämpfen und Zusammenhalten, kann einen einfach mal schlechten Tag  ausgleichen !

Kommenden Sonntag spielen wir erneut auswärts, bei Narva Berlin und wollen den nächsten Sieg erzielen und somit den 4. Rang sichern. Nur zur Erinnerung und um unsere Entwicklung richtig einzuordnen, nach den ersten 4 Spielen in der Hinrunde waren wir das Schlusslicht !!

Wir spielten mit:

Ben (TW), Jeron, Jonathan, Karl, Vincent, Yann, Bruno, Jonas, Johann, Oskar D, Michel

 

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