Pfeffersport – Handball

Frauen I – 9.12.18 TSG Wismar : Pfeffersport 34 : 13

Wismar lud zum Schlachtefest

Treffpunkt Samstagmorgen 09:45 S – Bahnhof Pankow. Nasskaltes Wetter, leichter Schneefall. So startete die Reise der Prenzl’Püppies zu ihrer zweitlängsten Auswärtsfahrt zur TSG Wismar Abt.Handball in der Ostsee Spree Liga Der Businhalt bestand aus 15 Mannschaftsmitgliedern, einer leicht dezimierten Fanbase (Danke an dieser Stelle an unseren Vorzeigefan Max, der sich auch von 15 Mädels und einer dreistündigen Busfahrt nicht einschüchtern lies) und einem Busfahrer.
Das dies keine lustige Kaffeefahrt werden würde, war allen Beteiligten klar. Auch wenn die aktuelle Tabellensituation einen Sieg erforderte (unter Anderem verschuldet durch die 2 – Extra Punkte fast aller Mannschaften gegen die TSG – Wismar), wollte niemand das Wort „Sieg“ bezüglich der 3.Liga – Absteiger in den Mund nehmen. Realistischer Vorsatz für dieses Spiel: Die Tordifferenz so gering wie möglich zu halten.
Die ersten 15 Spielminuten hielten die Gäste aus Prenzlauer Berg (oder doch eher Prenzlau;)) noch gut mit. Doch bereits hier konnte man erahnen, dass die Schreckensnachricht der Siegaberkennung die TSG Wismar nicht geschwächt, sondern eher noch gestärkt hatte. Ab Minute 16 begann den Prenzl’Püppies das Spiel komplett zu entgleiten. Zu viele technische Fehler, teilweise dem stark verharztem Ball geschuldet, luden die Gastgeberinnen ein ums andere Mal zu Gegenstoß ein, den sie meist, ohne viel Mühe verwandelten. Toreschreck war hierbei vor Allem die stark aufgelegte Vivien Millrath. Zur Halbzeitstand stand es bereits 16:6 für die Gastgeberinnen aus Wismar, sehr zur Freude der ca. 350 Wismarer Fans.
Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit kam es, obwohl Max auf der Tribüne alles gab, noch dicker für die Prenzl’Püppies. So gelang es ihnen teilweise minutenlang nicht ein Tor zu erzielen. Fast jeden technischen Fehler im Angriff, verwandelten die Gastgeberinnen dankend zum Torerfolg. Positiv zu erwähnen ist hierbei jedoch, dass die Prenzl’Püppies in keiner Minute des Spiels den Mut verloren, sondern weiterhin ihr Bestmöglichstes versuchten. Dies sollte an jedem Tag jedoch bei weitem nicht genug sein. Nach einer vier Tore Serie von Svea Pinkohs seitens Wismar, war die Messe bereits gelesen. Das Spiel endetet für die Prenzl’Püppies mit 34:13. Mehr war an diesem Tag nicht zu bewerkstelligen. Teilweise dem Ball geschuldet, jedoch vor Allem einer sehr stark aufgelegten Mannschaft aus Wismar, die mit diesem Niveau nicht in die Oberliga – Ostsee – Spree gehört. Traurig über die Niederlage war am Ende niemand. Einzig die Höhe der Niederlage muss man sich auf die eigene Kappe schreiben.
Letztes Spiel der Hinrunde ist am Samstag, 16.12.2016 um 18:00 gegen die HSG Neukölln in eigener Halle. Hier muss nun ein Sieg eingefahren werden, möchte man sich weiterhin nicht mit den Abstiegsrängen in der Oberliga Ostsee Spree beschäftigen.

Wismar: Steiner (TW), Schultz (TW), Krohn (4), Tegler, Kriegsmann (3), Bibow, Martin (3), Dürl (3), Pinkohs (4/2), Powierski (3), Millrath (10/3), Evangelidou (3), Misevska (1)
Pfeffersport: Rettschlag (TW), Schliwski (TW), Wendt , Volkenandt (2), Kretzschmann , Neumann (1), Geißler, Schulz , Träger (3), Schnurstein (1), Förstel, Benisch (4), Rieck (2/1)

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