Pfeffersport – Handball

Frauen III – 14.09.14 VSG Altglienicke II : SV Pfefferwerk III 27:9 (16:5)

Man nehme ein paar frisch Frau gewordene A-Spielerinnen, eine noch A-Jugendliche, mobilisiere ein paar „Überschüssige“ der zweiten Damen, rekrutiert eine erfahrene „Veteranin“, und frage im allseits beliebten Pfeffermix … und fertig ist die Dritte Frauenmannschaft. Herzlichen Dank an Markus. Wir konnten sogar mit zwei Auswechslerinnen das erste Spiel fast vor den Toren Berlins in Alt-Glienicke bestreiten.

Gleich von Anbeginn zeigten die gepfefferten Spielerinnen Tempo und Spielwitz und legten nach einigen Anpassungsschwierigkeiten in der super rutschigen Halle eine  2:0, 5:2 Führung gegen die doch recht gemächlich spielenden Damen des VSG Alt-Glienicke vor. Recht schnell zeigte sich die höhere Spritzigkeit gegenüber auch im Spielstand. So hieß es rasch 8:3, 12:4. Zur zweiten Hälfte der ersten Halbzeit wurde auf zwei Kreisläuferinnen – wenn man schon zwei starke Kreisläuferinnen hat  – umgestellt. Mit einem 16:5 gingen wir in die Pause.

Eigentlich war bereits da der Sieg ungefährdet, da den Gegnerinnen kein Rezept gegen die gepfefferte Dynamik einfiel. Neben dem Tempospiel gelang es auch durch einfaches schnelles Stoßen unsere Außen zum Zuge kommen zu lassen, die diese erspielten Chancen sicher verwandelten. Es galt in dieser Phase sich nicht von der Spielweise des Gegners einlullen zu lassen und weiterhin die Spannung zu halten, denn so manches mal überraschten die Hüftwürfe einer Spielerin, die etwa in Kniehöhe ankamen, unsere Torhüterin aus dem Mixedtreff.

In der zweiten Halbzeit, stellten wir kurzerhand auf eine 3-2-1- Abwehr um. Dieses System wurde in der Pause noch mal kurz anschaulich anhand der zur Verfügung stehenden Flaschen den Spielerinnen erklärt, die bereits eine längere Spielpraxispause hinter sich hatten. Mit Vanessa (?) an der Spitze, die in der ersten Halbzeit bereits schon sehr offensiv auf Halb spielte, wurden regelmäßig die Bälle abgefangen und es ergaben sich einfache Tore durch die zahlreichen Kontermöglichkeiten. Aufgrund motivierender Interventionen und kleinen Korrekturen konnte trotz schwindender Kondition das erfrischende Tempo gehalten werden, so dass es nach dem Seitenwechsel recht munter weiter ging. Insbesondere wurde die Chance genutzt, das kräftezehrende 3-2-1-Spiel konsequent umzusetzen und einfach bei der Gelegenheit mal zu trainieren. Zum Ende gab es zwar ein paar Lücken in der Abwehr, jedoch blieb es mit elf weiteren Toren im Angriff und lediglich vier kassierten Toren einstellig und die 3. Damen-Mannschaft steht erst einmal verdient an der Tabellenspitze.

Es hat Spaß gemacht Euch – vertretungsweise – zu coachen und zu sehen, dass sich hier eine gute Mannschaft formt. Gerne wieder.

Danke an die jungen Schiris, die einen guten Job gemacht haben.

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