Pfeffersport – Handball

Männer II – 20.11.16 Pfeffersport II : BSV 92 II 33:22 (19:10)

Verdiente Niederlage gegen BSV 92 II
#TrotzMatzesSchlagwurfVerloren

Am vergangenen Sonntag Abend ging es für die zweite Mannschaft ins westliche Charlottenburg zur zweiten Mannschaft des Berliner SV 92. Nach dem schlechten Spiel vor zwei Wochen gegen Neukölln II war Wiedergutmachung bei Danni’s Männern angesagt. Dementsprechend motiviert war die Mannschaft – die Stimmung vor dem Spiel gut. Also eigentlich sehr gute Voraussetzungen für eine solide Leistung gegen den Tabellennachbarn. Auch das Personal war trotz der Ausfälle von Ruben, Jakob, Martin, Felix und Robert gut aufgefüllt. Rekrutiert wurden Adrian, Justus von der Dritten und Richi war durch einen Heimatbesuch auch am Start. Es konnte also personell aus dem Vollen geschöpft werden – wenn auch wieder in Konstellationen, die noch nie bis selten so zusammengespielt haben.

So ging es pünktlich um 20 Uhr los und beide Teams spielten von Anfang an mit Druck auf die gegnerische Abwehr. Von der ersten Minute an mussten alle Spieler auf der Platte hell wach sein. Der Berliner SV erwischte dabei einen guten Start zeigte uns gleich wo, sie heute hin wollten – nämlich mit viel Schwung und schnellem Spiel in Richtung Tor. Unsere Mannschaft ließ sich auch von diesem Druck des noch recht jungen Teams ziemlich beeindrucken, auch wenn man in der ersten viertel Stunde noch recht gut mithalten konnte (7:6). Es war schon klar, dass es an dem Tag eine sehr, sehr gute Leistung brauchen würde, um diesen schnellen und konsequenten Gegner zu schlagen. So setzte sich der BSV ab Mitte der ersten Halbzeit Tor um Tor ab. Vor allem die Abwehr war hier wieder das Problem – löchrig, inkonsequent und oft einen Schritt zu langsam. Auch die Fehler im Angriff wurden konsequent vom Gegner mit schnellen Gegentoren bestraft, sodass wir bereits zur Halbzeit mit 9 Toren zurücklagen (19:10). Das lag aber auch daran, dass wir im Angriff einfach überhaupt keinen Zug zum Tor mehr fanden und so nur zu halbherzigen oder gar keinen Chancen kamen. Jeder wollte allein durch die Abwehr – Zusammenspiel zum großen Teil Fehlanzeige. Das lag aber vor allem an der bereits genannten Neukonstellation, die einfach auch im Angriff nicht eingespielt ist. Dazu kamen technische Fehler gepaart mit Unsicherheit. Hängende Köpfe, fragende Blicke, Niedergeschlagenheit – so ging die Mannschaft zu Danni’s Pausenansprache in die Hallenecke. So hatten wir uns das nicht vorgestellt…

Der Weckruf in der Halbzeit wirkte – schließlich wollen wir uns nicht komplett abschlachten lassen, sondern zumindest mit erhobenem Haupt aus der Halle gehen. Zeitweise gelang es uns jetzt auch den Gegner in der Abwehr zu kontrollieren, sodass nicht jeder Angriff auch zum Torerfolg führte. So konnten wir zumindest den Abstand von 10 Toren halten und sogar zeitweise auf 7 Tore verkürzen (19:12) – wirklich gefährlich konnten wir dem Berliner SV aber nicht mehr werden. Dafür war der Gegner sowohl variantenreicher als auch treffsicherer. Einzig Tim galt nach dem Spiel ein Sonderapplaus – er konnte aus dem Rückraum 6 Mal „einnetzen“. Schöne Leistung des ansonsten schwachen Rückraums. Am Ende stand ein ernüchterndes 33:22 auf der Klapptafel und damit war die bisher höchste Niederlage eingefahren. Tabellenplatz 7 wurde trotzdem gehalten.

Als Fazit kann man sagen, dass uns dieser starke Gegner an diesem Tag ganz klar unsere Grenzen aufgezeigt hat. Unser Spiel war von vorne bis hinten ohne jegliche Highlights – so darf das nicht weitergehen. Wir müssen uns für die nächsten Spiele deutlich steigern, wenn wir nicht weiter abrutschen wollen. Diese Steigerung kann nur durch gemeinsames Training erzielt werden – denn die Moral, die Einstellung und der Zusammenhalt ist da. Wie sagte „Captain Ole“ nach dem Spiel: „Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen.“ Jetzt müssen wir einfach an unserer Leistung arbeiten – und das geht bekanntermaßen am besten durch gemeinsames Training. Am Sonntag geht es um 12 Uhr gegen den Tabellendritten von der HSG Kreuzberg III. Das wird ein hartes Stück Arbeit – aber auch gegen vermeintlich stärkere Gegner kann man sich Mut holen. Denn die Woche drauf geht es direkt gegen den Tabellenersten aus Rudow. Es liegen also harte Wochen vor der Roten Zwoten…Wir sind bereit und schlechter wird’s nicht.

// Mannschaft und Tore:
Tim Richter (6), Philipp (1), Karsten (4), Ole (3), Matze (3), Adrian, Justus, Michel (2), Richy (1), Ricky (1), Tim-Ole, Tim Pfennig, (Tor), Karli (Tor)

// Trainerin:
Danni

You must be logged in to post a comment Login