Pfeffersport – Handball

Männer II – 22.11.15 SV Pfefferwerk II : HG KAL 23:16 (10:5)

A long time ago …

in a galaxy far, far away …… (uihuihuihuihui, jetzt müsste bloß noch der Text langsam perspektivisch nach hinten verschwinden….).

Okay, wenn man es ganz genau nimmt, war es nicht in einer weit, weit entfernten Galaxis, sondern in der Halle in der Malmöer Straße. Aber was willste machen, es war eine starke Erschütterung der Macht zu spüren und der siebte Teil der Saga wirft seine Schatten voraus, anders kann man dann gar nicht einleiten (und überhaupt, es soll Westberliner geben, die sich bis heute nicht in den Ostteil der Stadt trauen, für die der P-Berg also sehr wohl, wenn man so will, eine andere (manche behaupten gar eine schwäbische) Galaxie ist, wobei Neunmalkluge jetzt vermutlich einwenden werden, dass das mit der weiten Entfernung trotzdem noch nicht hinhaut). Sei´s drum, es ist auf alle Fälle wirklich Ewigkeiten her, dass sich beide Klubs gegenüberstanden. Damals nahm die HG KaL beide Punkte mit, was den SV Pfefferwerk beinahe den (ersten) Aufstieg in die Bezirksliga gekostet hätte.

Aber Zeit ist nicht nur flüchtig („and madness takes its toll“…), die Zeiten ändern sich auch. Beide Punkte blieben diesmal in der Winshölle.

Aus alter Verbundenheit mit dem Gegner, dessen Annonce im TIP mich vor einigen Jahren veranlasste, nach über zehnjähriger Abstinenz wieder in die Handballschuhe zu schlüpfen (wen es interessiert, „Handball spezial“ aus den späten 80ern mit kaum noch Profil, meine Fresse, was für Latschen), aber auch, weil über weite Phasen des Spiels ohnehin besser der Mantel des Schweigens gehüllt wird, mache ich es diesmal kurz:

Während die Hausherren nach Anpfiff psychisch und physisch überall, nur leider nicht auf der Platte zu sein schienen, wollten die Gäste unverkennbar die ersten Punkte der Saison einheimsen, 0:3 hieß es demzufolge nach wenigen Minuten. Mehr oder wenige zarte Weckrufe ließen die Pfefferwerker nach zehn Minuten zum 5:5 ausgleichen und bis zur Halbzeit immerhin auf 10:5 „davonziehen“. Jedoch begannen die Gastgeber auch die zweite Halbzeit mit einer Tiefschlafphase. Erst beim Stand von 14:12 besannen sich die Danniboys erneut auf ihre Fähigkeiten und bauten die Führung auf 22:14 aus. Offenbar aus Angst, derjenige zu sein, der die 30. Bude macht und eine Kiste springen lassen muss, wenn so weitergespielt würde, wurde dann aber kurzerhand das Torewerfen wieder eingestellt. Endstand 23:16.

Schade, dass man sich (nicht zum ersten Mal) einem deutlich schwächeren Gegner angepasst und es nicht geschafft hat, seinen Stiefel runter- und die spielerische und konditionelle Überlegenheit auszuspielen. Sehr schön hingegen, dass sich die Mannschaft auch in solchen Partien in den richtigen Momenten zusammenreißt und am Ende die Punkte mitnimmt.

The Mission continues, may the force be with you „rote Zwote“.

Karsten

Sebi (TW), Karli (TW), Ricky, Batman, Ole, Markus, Marcel, Steffen, Matze, Sascha und natürlich Karsten

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