Pfeffersport – Handball

wC- Jugend – 10.12.14 BFC Preussen : SV Pfefferwerk 17:27 (8:12)

„Einzug ins Pokalhalbfinale perfekt“, die drittplazierte Mannschaft der aktuellen C-Jugend-Stadtligarunde BFC Preussen empfing an diesem Mittwochabend unsere Pfeffermädels zum Viertelfinalspiel.

Aus Tribünensicht bot sich ein motivierter Gastgeber  – zwar mit einer schmalen Bank, der aber immerhin in der ersten Pokal-Runde bereits einen Rivalen der höheren Landesliga aus dem Wettbewerb gekegelt hat und heute sicher etwas vor heimischen Fans holen wollte.

Trotzdem war bei unserer Mannschaft keine Anspannung zu spüren – hat man sich schließlich in der Verbandsliga gegen ganz andere Kaliber bereits im Tabellenmittelfeld festbeißen können. Die Partie sollte offenbar als Pflichtprogramm so mitgenommen werden. Ein leichter Sieg wurde einkalkuliert … Aber der Pokal hat üblicherweise seine ganz eigenen Gesetze!

Mit zahlenmäßiger Überlegenheit auf der Bank zwar, aber ohne unsere etatmäßige Torhüterin Anna, begann das Spiel ganz ordentlich. Johanna stand gezwungenermaßen zunächst wieder aushilfsweise im Tor und musste im weiteren Spielverlauf sicher öfter als erwünscht hinter sich greifen, was verschiedene Gründe hatte. Obwohl im ersten Spielabschnitt unsere „Torversicherung“ Anni fast alle Tore im Alleingang warf, konnten unsere Pfefferwerklerinnen als Mannschaft nicht überzeugen. Ein Dreigespann in der Angriffsmitte des Gegners konnte sich immer wieder spielerisch gekonnt in Szene setzen und den Rückstand stets bei 3-4 Toren konservieren. Sicher war die gegnerische Abwehr nicht immer astrein, aber bissig – sodass unser eigenes Spiel nicht wirklich in die Gänge kam. Es fiel uns vorne wie hinten schwer spielerisch zu überzeugen. Zwischen Stadt- und Verbandsliga lagen heute nicht viele Welten!!! Mit dem bereits erwähnten Torvorsprung ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff blitze dann vereinzelt mal ein schöner Spielzug unserer Mannschaft durch das sich sonst bietende Allerlei. Uns fehlte auch im zweiten Spielabschnitt Konsequenz in der Defensive und Leichtigkeit vor dem Tor des Gegners. Wenig Bewegung ohne Ball und ganz selten der Blick für die freie Teamkollegin …
Immer wieder bekam man das Gefühl,dass unser druckloses Spiel den Gegner trotz dessen schwindender Kräfte länger als notwendig am Leben erhielt. Es gelang uns eigentlich im gesamten Spielverlauf selten mittels Beweglichkeit und schneller Kombinationen unser bereits bewiesenes Potenzial auch auf die Platte zu bringen. Erst spät in der zweiten Hälfte schien der Torvorsprung so sicher, dass letztlich auch wieder alle 12 Spielerinnen zum Einsatz kommen konnten.

Fazit: Zufrieden zwar mit der Tatsache das, aber nicht mit dem wie – stand am Ende doch ein deutlicher Sieg für unsere Mannschaft auf der Anzeige. Um die Füchse am kommenden Sonntag wieder mal ärgern zu können, brauchen wir von allem ein bisschen mehr! Also wieder Ärmel hoch und anpacken!!!

Sebastian (Papa v. Charlotte)

Johanna (TW) 2, Nele (TW) 1, Anni (TW) 12, Hannah 3, Helena, Matilda 1, Lisa, Conni 1, Charlotte, Linda, Luise 1, Sandra 6

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