Pfeffersport – Handball

wC- Jugend – So, 25.01.15 ProSport24 : SV Pfefferwerk 21:15 (10:10)

( Foto vondanke ! : http://www.psb24-handball.de/category/spielberichte/berichte-c-jugend )
Am heutigen Sonntag ging‘s für die Pfeffer Mädels der C-Jugend nach Mitte zur Mannschaft von ProSport. Dazu nächst unsere B-Jugend beim gleichen Gegner angesetzt war, hieß es Unterstützung leisten– jedoch nur moralisch bzw. mit Anni im Tor, da wir Kräfte schonen mussten für einen Gegner auf Augenhöhe. Nachkurzer Orientierungsphase kam unsere Pfeffermühle ganz gut ins Mahlen und es entwickelte sich eine mitreißende Handballpartie. Keiner Mannschaft gelang es sich abzusetzen. Die PfefferMädels lagen mal 1 mal 2 Tore vor oder glichen einen 1 – Tore Rückstand wieder aus. Es wogte hin und her. Prägend für die erste Halbzeit war eine kräfteraubende Defensivarbeit unserer Mädels. Ein auch körperlich überlegenes ProSport – Dreigespann hielt mit ansehnlichen Offensivaktionen unsere Abwehr ständig in Bewegung. Aber unsere Mannschaft bewies Biss – auch mal einen „Über“ biss,weshalb hinten endlich wieder nur starke 10 Gegentore in Halbzeit Eins zugelassen wur den. Unsere Torfrau Anna war prima im Spiel und zeigte gute Paraden – sogar beim 7 -Meter! Trotz aller Anstrengungen gelang es uns vor der Pause aber nicht unseren Gegner auf Abstand zu bringen. Jeder kleine Fehler in der Vorwärtsbewegung, jeder ein mal schlecht gespielte Pass und einige unpräzise Torabschlüsse wurden von ProSport gnadenlos bestraft. ProSports gut aufgelegte Torfrau tat Ihr Übriges dazu. Es war bereits erkennbar, das mit fortschreitendem Spiel die offensive Durchschlagskraft unserer Mädels heute der entscheidende Faktor sein würde. Bis dato und das sollte auch bis zum Spielende so bleiben, gelang es fast ausschließlich Sandra immer wieder über rechts außen den Ball im Tor der Gegnerinnen unterzubringen. Von der Tribüne aus betrachtet, hätten wir die schwächeren Außen auf beiden Seiten unseres Gegners stärker unter Druck setzen müssen, um hier noch mehr Torerfolge zu erzielen. Durch die Mitte ging heute fast Gar nichts , auch am Kreis leider nicht – sah sich unsere Anni im Spielaufbau hier doch auch hauptsächlich dem bereits erwähnten Dreigespann gegenüber.Es ging mit einem zu diesem Zeitpunkt und unter diesen Umständen wenig aufmunternden Gleichstand in die Halbzeitpause. Unser Gegner hatte sich auf unsere Spielweise eingestellt und uns vor allem in der Defensivarbeit kräfteverschleißend gefordert.Die anfängliche Begeisterung beim gepfefferten Fanpublikum wich langsam dunklen Vorahnungen,die dann im Laufe der zweiten Spielhälfte leider ihre Bestätigungfanden. Mit schwindenden Kräften, zudem häufig in Unterzahl, hieß es letztendlich im weiteren Spielverlauf dem heutigen Gegner Tribut zu zollen . Im Angriffsspiel über rechts wurde weiterhin ausschließlich Sandra strapaziert. Auf links halb wie auch außen fehlte irgendwie der Mut sich mal durchzusetzen. In der betonierten Mitte  ließ ProSport keinen erfolgreichen Abschluss unserer Offensivaktionen mehr zu. Der Vorsprung des Gegners wuchs dann zum Ende der Begegnung kontinuierlich. Es fehlte unserer Mannschaft jetzt an neuen Lösungen und positionsger echtem Spielvermögen. Unser gelegentlicher„Über“- Biss führte leider noch zu einer roten Karte und einer zusätzlichen Schwächung der Mannschaft. Ein Gegner auf Augenhöhe hat unsdiesmalunsere Grenzen aufgezeigt. Die Spielerinnen von ProSport haben heute verdient gewonnen. UnsereMannschaft muss weiter an der eigenen spielerischen Variabilität arbeiten und individuell handballerische Grundfertigkeiten weiter verbessern.
Im Training und den anstehenden Winterferien heißt es nun wieder Kraft und Motivation zu sammeln, denn uns stehen zwei schwere Spiele gegen Lichtenrade ins Haus. Also Kopf hoch! Lasst weiterhin nichts unversucht und gebt weiter Euer bestes!
Sebastian (Papa von Charlotte)
Anna (TW), Anni4, Sandra7, Nele1, Matilda1, Conni, Theresa, Helena1, Hannah, Charlotte, Linda, Johanna1

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